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Facebook kauft Friendfeed

Ich gebe zu, einige Dinge überraschen mich dann doch von Zeit zu Zeit. Facebook kauft Friendfeed und baut seine Social-Stellung damit maßgeblich aus.

Friendfeed war für Facebook schon lange ein Dorn im Auge. Jetzt wechseln alle 12 Mitarbeiter zu Facebook, für knapp 50 Millionen Dollar. Techcrunch und andere zweifeln, ob Friendfeed als Service bestehen bleiben wird.

Und da liegt vermutlich auch der Grund für die Übernahme. Friendfeed hat es in den vergangenen Monaten hervorragend verstanden, alle „Social Aktivitäten“ seiner Nutzer zu aggregieren (siehe zum Beispiel mein Friendfeed). Das ist zwar keine direkte Konkurrenz für Facebook, aber natürlich wird es mit Friendfeed wesentlich einfacher, mehrere soziale Netzwerke gleichzeitig zu pflegen. Nutzer werden damit von einem großen Network wie Facebook unabhängiger.

Ich bin jetzt jedenfalls mal gespannt, ob Friendfeed-Funktionalitäten in Facebook einfließen werden (vermutlich nicht). Oder ob umgekehrt Friendfeed verfacebookt wird (schon eher).

(mehr siehe Golem, Netzwertig oder Techcrunch)

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