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Blog Age - das Blog von Peter Schink

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Mahalo & Wikia: Nobody works for free

Beim DLD haben sich Jason Calacanis (Mahalo) und Jimmy Wales (Wikimedia) gemeinsam aufs Podium gesetzt und über Suche geredet. Eigentlich sind sie sich nur in einem einig: Sie wollen bessere Suchergebnisse.

Mahalo und Wikia Search haben denn eigentlich auch nur das gemeinsam. Ansonsten haben sich beide wirklich vortrefflich gestritten und die Zukunft der Suchmaschinen-Technik in etwa so beschrieben:

Menschen werden Ergebnisse beeinflussen können. Jimbo präferiert das "Sternchensystem", während Jason lieber Leute Formulare ausfüllen lässt - weil er das Ratingsystem mit Sternchen für zu leicht manipulierbar hält.

Jimbo hält von Googles Pagerank nichts, weil er ihn für technisch determiniert hält. Und Jason findet, gegenseitige Verlinkungen
beruhten letztlich doch auf menschlichem Verhalten.

Jason findet, man müsse generell die Qualität der Inhalte im Web erhöhen. Jimmy findet dagegen, man müsse nur die guten Inhalte nach vorne bringen.

Jason findet, die Leute würden bei einer Suche ganz unterschiedliche Ergebnisse erwarten (Links, Fotos, Inhlte). Jimbo kümmert das offenbar erstmal nicht (oder?!).

Und dann schalteten sich aus dem Publikum mit Fragen auch noch Google-Vize Marissa Mayer und Top-Blogger Michael Arrington ein. Letzterer fragte - völlig zurecht - ob die Nutzer den bei Mahalo und Wikia mitarbeiten würden, wenn diese irgendwann mal Geld verdienen. Jimbos Antwort: Er will damit die Welt verbessern ... und dafür würden die Leute doch allemal gern arbeiten.

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