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Blog Age - das Blog von Peter Schink

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Lustiges vom Google Scanner

Die Digitalisierung von Büchern und Zeitungen ist ja schon faszinierend. Habe nun mal "Google Book Search" näher angesehen und ein paar Bücher als PDF heruntergeladen. Bei den Märchen der Gebrüder Grimm ist mir allerdings was Kurioses aufgefallen.

Scanfehler in den Märchen der Gebrüder Grimm
Scanfehler in den Märchen der Gebrüder Grimm

Auf Seite 13 von Grimms "Kinder- und Hausmärchen" (deutschsprachige Ausgabe aus dem Jahre 1858) ist ein Daumen auf den Google-Scanner geraten (Achtung, zwei Seiten weiter runter scrollen). Und in der Nähe von Seite 1 des PDF von "Goethes Werke" aus dem Jahr 1829 ist gleich eine ganze Hand zu sehen (eine bzw. drei Seiten raufscrollen).

Offenbar ist also bei den Buchscannern doch noch einiges an Handarbeit nötig :)

Scanfehler in Goethes gesammelten Werken
Scanfehler in Goethes gesammelten Werken

Google selbst gibt ja an, jeden Tag etwa 3000 Bücher einzuscannen. Die Qualität lässt allerdings ziemlich zu wünschen übrig - wenn man sich mal ein paar PDFs ansieht, ist da noch einige Nacharbeit nötig. So zum Beispiel sind etliche Seiten in "Goethes Werke" fehlerhaft (ab S. 141), oder eben auch bei den Gebrüdern Grimm und anderen.

Kommentare (3)


(Philipp Lenssen, 03.01.2008, 12:57 Uhr #)
"Goethe's Werke: Vollständige Ausgabe letzter Hand" ist irgendwie passend.

Sonstige Sichtungen
(Christoph, 03.01.2008, 14:21 Uhr #)
Das ist ja noch harmlos. Es wurden bereits Fußnägel, ausgerissene Hunde und Osama Bin Laden an den Scan-Rändern gesichtet.

Erinnert mich an die Sichtung von Tupac Shakur in einem Bus via Google Streetview in den USA in L.A.

Super Finding :)

@Christoph
(Peter Schink, 03.01.2008, 15:29 Uhr #)
Ohje, so entstehen moderne Mythen....