Impressum

Blog Age - das Blog von Peter Schink

Picture

Amazon "Kindle": Revolutionär dämlich

"Kindle" ist, wie Thomas Knüwer schreibt. Zwar ist es ein Fortschritt, dass Amazon jetzt ein eigenes eBook rausbringt - aber das Gerät ist schon wirklich fürchterlich.

Newsweek-Cover zu "Kindle"
Newsweek-Cover zu "Kindle"

Man kann damit Bücher lesen, Zeitungen auch und natürlich per Internet bei Amazon neue eBücher dafür kaufen. In "Newsweek" ist ein ausführlicher Bericht darüber.

Thomas bemängelt zurecht, dass das Gerät leider grauenhaft aussieht und eigentlich niemand eBooks braucht. Zumal das "Kindle" gerade mal 30 Stunden Lesezeit ermöglicht, bevor es wieder für zwei Stunden an die Steckdose will.

Aber eines hat Thomas außen vor gelassen: Das Kindle hat nicht nur Internet per WLAN sondern auch mittels Mobilfunktechnik - also Zugang überall. So kann man z.B. auf Wikipedia zugreifen - und wohl auch auf andere Text-Websites (Flash, etc. nicht). Und das für lau.

Ich fürchte aber tatsächlich, dass das "Kindle" einfach eine viel zu schlechte "User Experience" bringt - das stellte selbst der unglaublich begeisterte "Newsweek-Redakteur fest. Die Tasten zum Weiterblättern sind zum Beispiel zu groß, dass man das Gerät kaum in die Hand nehmen kann, ohne versehentlich zu blättern.

"Kindle" wird wird so auf Dauer nicht erfolgreich sein. Nur der Ansatz ist revolutionär. Das Gerät dagegen dämlich. Sozusagen revolutionär dämlich.

Kommentare (1)

Wort fehlt
(Torsten, 26.11.2007, 08:01 Uhr #)

"Kindle" ist, wie Thomas Knüwer schreibt.


Fehlt da ein Wort?