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Blog Age - das Blog von Peter Schink

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Alles Social oder was?

Die New York Times fängt nun auch an, Social Websites für die eigenen Artikel zu nutzen. Doch da stellen sich mir noch ein paar Fragen.

Eines vorweg: Ich halte es für absolut richtig, wenn große Zeitungen auch anfangen, Websites wie Digg, Facebook oder Newsvine ernst zu nehmen und anfangen, Links zu setzen. Das nutzt schließlich allen (der NYT, den promoteten Sites und uns Lesern). Obwohl die NYT aus irgendeinem Grund del.icio.usals wichtigste Site außen vor lässt?!

Das Thema ist natürlich auch vor dem Hintergrund des "Welt"-Relaunchs interessant, natürlich haben wir auch schon über sowas nachgedacht. Für Deutschland hieße dass: Wir verlinken Mr. Wong, Yigg und Co. und freuen uns, wenn von dort wieder viele Leser zur Welt kommen. Zugleich würden wir ein paar deutsche Web-2.0-Projekte fördern.

Dummerweise gibt es nicht nur Mr. Wong, sondern auch noch diesen und andere Angebote. Welchen also nehmen wir denn künftig? Die englischsprachigen würde ich wie gesagt ausschließen - dort gibt es für deutschsprachige Angebote zu viele Streuverluste und die Chance, oben gerankt zu werden ist dort sowieso geringer.

Wenn künftig noch mehr Bookmarking- und News-Aggregationsdienste launchen, wird die Vielzahl der Buttons irgendwann sowieso unübersichtlich (siehe z.B. diese Mega-Leiste). Am Ende verlinken wir also entweder nur noch auf die populären Dienste, oder auf denjenigen die uns irgendwie ein gutes Angebot machen... aber dahin vergeht wohl noch etwas Zeit. Einstweilen brauchen wir sowieso erst mal den "Leser 2.0", der solche Tools auch versteht und verwenden will.

Kommentare (2)


(Torsten Rox, 13.12.2006, 13:51 Uhr #)
Alles eine Frage der Wahrnehmung. Ziel kann nicht sein, eine ebensolche Megaleiste unter jedem Beitrag zu haben (die bei mir ohnehin auf der Streichliste steht). Die Frage ist ja eher, welcher dieser Dienste für so relevant gehalten wird, ihn dem großen Publikum unter die Nase zu reiben.
In D gibt es neben Mister Wong (da oben steht ein falscher Link, richtig?) noch Linkarena und oneview ist (ohne RSS) eher Web 1.79, Yahoo My Web 2.0 ist eher selten, zudem gibt es eine Reihe von Digg-Klonen. Soo viele sind es nun auch wieder nicht, zumal regelmäßig Seiten wieder schließen ([duck]Beispiel openbm.de[/duck]) oder in einer Mischung von Spam und Irrelevanz untergehen.
Aber braucht es dafür eine ganze Leiste von Icons? Inzwischen sprechen sich einige Blogger gegen diese Icons aus, nur wenige sind froh, diese nutzen zu können, wenn man an einem öffentlichen Terminal ohne das übliche Bookmarklet sitzt.

Icons streichen?
(Peter, 14.12.2006, 09:45 Uhr #)
Hm, ich finde ja, in Blogs sind sie schon sinnvoll...