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Fluxiom: Daten-Aufbewahrung im Netz

Es gibt ja schon eine Vielzahl von Diensten, mit denen man Daten im Netz parken kann. Der Wiener Thomas Fuchs will jetzt einen eigenen Dienst starten - und die Ankündigung klingt viel versprechend.

Fluxiom
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Thomas Fluxiom hat vor ein paar Tagen die Website fluxiom.com online gestellt. Bislang gibt es dort zwar nur ein Ankündigungsvideo, in seinem Blog gibt der Mann der script.aculo.us erfand, aber noch ein paar detaillierte Auskünfte zu dem Webspace-Projekt.

Fluxiom ist weniger als Community wie Flickr gedacht - sondern soll vor allem helfen, große Mengen von Daten (Fluxiom soll mehr als 100 Datei-Typen unterstützen) zu organisieren. Sie können mit Tags sortiert werden und sind sogar per RSS-Feed einzusehen. Auch eine Tag-Sortierung mittels RSS (Zitat: "alle Dateien die mit 'Marketing' und 'Logos' getagt sind) ist möglich.

Bilder sollen in Fluxiom mit "frei zoombaren" Thumbnails zu sehen sein (wow...). Für den Download von Daten werden automatisch ZIP-Dateien generiert. Selbst die Metadaten von Dokumenten sollen durchsuchbar sein (auch wow!).

Und jetzt noch was für echte Geeks: "Natürlich" ist Fluxiom mit Ruby on Rails programmiert. Das Interface läuft mit Ajax, also ohne Flash oder ähnlichen Kram. Fein, fein.

Bleibt eigentlich nur noch eine Frage offen: Was ist das Bussiness-Modell hinter Fluxiom? Andere Dienste finanzieren sich meist eine Upload-Beschränkung und ein kostenpflichtiges Premium-Paket. Immerhin gibt es Festplatten noch nicht ganz umsonst.

Ich habe bei Thomas Fuchs per Mail nachgefragt, wie sich Fluxiom finanzieren soll. Seine Antwort kann ich hier hoffentlich heute Abend noch veröffentlichen. (Update:) Leider bislang keine Antwort erhalten. Schade auch.

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