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Blog Age - das Blog von Peter Schink

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Ich nutze Evernote doch gar nicht

War ja irgendwie klar. Sebastian fragte mich, ob ich an der Evernote-Blogparade teilnehmen will. Ich hätte fast abgesagt. Schließlich nutze ich Evernote nicht. Jedenfalls nicht wie andere. Aber eben doch.

Eigentlich bin ich ja ein Gegner von Notizen a la Evernote. Aus zwei Gründen: Zum einen taugen sie nicht, um meine eigenen Notizen aufzuschreiben. Dabei ging immer das eine oder andere ToDo unter. Zum anderen war mir die Struktur von Evernote zu unübersichtlich, um einen guten "persönlichen Gedächtnisspeicher" damit anzulegen.

IFTTT und mein Evernote-Workflow
IFTTT und mein Evernote-Workflow

Das hat sich vor einiger Zeit ziemlich radikal geändert. Dank IFTTT wurde Evernote auf einmal doch zu besagtem Gedächtnisspeicher. Heute gibt es zwei wesentliche Quellen, die ich in Evernote speichere: Links und interessante News. Beide nutze ich dauerhaft und immer wieder.

Der Workflow ist simpel: Ich speichere Links in Delicious, die wandern ungefiltert alle nach Evernote. Zudem lese ich News in Feedly und synchronisiere mittels "später lesen" über IFTTT in Richtung Evernote.

Damit wurde für mich Evernote zu einem Tool, das automatischen Mehrwert generiert. Inzwischen nutze ich auch viele andere Funktionen von Evernote: Vor allem Screenshots, ToDo-Listen innerhalb von Projekten und so Zeug.

Und dann noch zu einigen negativen Eigenschaften: Die Usability der Desktop-App (OSX) ist reichlich überholt. Die Synchronisierung ist lahm. Manches mal erschlägt einen die Vielzahl der Funktionalitäten.

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