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Bittorrent hat es mal wieder geschafft. Mit dem neuen Tool Bittorrent Sync lassen sich private Daten austauschen. Dazu muss man kein Torrent mehr erstellen. Sondern einfach ein Passwort weitergeben.

Bittorrent Sync
Bittorrent Sync

Ich bin ja schon lange Nutzer der Dropbox. Nutze sie privat und beruflich zum austausch von Daten. Einziges Ärgernis bislang: Die Daten liegen irgendwo in der Cloud und damit in fremden Händen.

Genau hier setzt Bittorrent Sync an: Mittels einer sehr simpeln Software lassen sich Datei-Ordner mittels eines „Secrets“ auf beliebig vielen Rechnern synchronisieren.

Die Einstellungsmöglichkeiten der öffentlichen Alpha-Version sind schon flexibler als bei der Dropbox. So lassen sich beispielsweise Ordner auf „nur lesen“ einstellen, Passwörter können auf einen Zeitraum von 24 Stunden begrenzt werden und gelöschte Dateien wandern bei Bedarf in einen „Trash“-Ordner.

Zweifaches Manko (aus meiner Sicht): Da die Daten nicht in der Cloud liegen, startet die Synchronisation nur, wenn der entsprechende Rechner online ist. Außerdem kennt die Software noch keine Dateikonflikte (nach Offline-Zeiten) – sondern synchronisiert schlicht immer die jüngste Datei.

Ein Schelm, wer denkt, Bittorrent Sync sei das Filesharing-Tool der Zukunft. Ich habe den Eindruck, mit dem Ansatz des „privaten Filesharing“ hat sich jemand etwas gedacht. Fehlt eigentlich nur noch ein Tool, das Bittorrent Sync mit meinen Freunden verbindet.

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