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<title>Blog Age</title>
<link>http://www.blogh.de</link>
<description>Bloggen über das Web 2.0</description>
<pubDate>Fri, 10 May 2013 20:20:00 +0200</pubDate>
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<title>Bittorent Sync: It’s so easy to fall in love</title>
<link>http://www.blogh.de/1008/bittorent-sync-its-so-easy-to-fall-in-love.html</link>
<pubDate>Fri, 10 May 2013 20:20:00 +0200</pubDate>
<description><![CDATA[<p><img class="image" src="/thumbs/0533_sync.png" width="179" height="90" alt="Bittorrent Sync" align="left" />
Bittorrent hat es mal wieder geschafft. Mit dem neuen Tool Bittorrent Sync lassen sich private Daten austauschen. Dazu muss man kein Torrent mehr erstellen. Sondern einfach ein Passwort weitergeben.

</p>
<p>Ich bin ja schon lange Nutzer der Dropbox. Nutze sie privat und beruflich zum austausch von Daten. Einziges Ärgernis bislang: Die Daten liegen irgendwo in der Cloud und damit in fremden Händen.<br /><br />Genau hier setzt <a href='http://labs.bittorrent.com/experiments/sync.html' title='zur Alpha-Version von Bittorrent Sync'>Bittorrent Sync</a> an: Mittels einer sehr simpeln Software lassen sich Datei-Ordner mittels eines „Secrets“ auf beliebig vielen Rechnern synchronisieren.<br /><br />Die Einstellungsmöglichkeiten der öffentlichen Alpha-Version sind schon flexibler als bei der Dropbox. So lassen sich beispielsweise Ordner auf „nur lesen“ einstellen, Passwörter können auf einen Zeitraum von 24 Stunden begrenzt werden und gelöschte Dateien wandern bei Bedarf in einen „Trash“-Ordner.<br /><br />Zweifaches Manko (aus meiner Sicht): Da die Daten nicht in der Cloud liegen, startet die Synchronisation nur, wenn der entsprechende Rechner online ist. Außerdem kennt die Software noch keine Dateikonflikte (nach Offline-Zeiten) – sondern synchronisiert schlicht immer die jüngste Datei. <br /><br />Ein Schelm, wer denkt, Bittorrent Sync sei das Filesharing-Tool der Zukunft. Ich habe den Eindruck, mit dem Ansatz des „privaten Filesharing“ hat sich jemand etwas gedacht. Fehlt eigentlich nur noch ein Tool, das Bittorrent Sync mit meinen Freunden verbindet.<br /></p>
]]></description>
<guid>http://www.blogh.de/1008</guid>
<category></category>
</item>


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<title>Lasst den Google Reader in Frieden ruhen</title>
<link>http://www.blogh.de/1007/lasst-den-google-reader-in-frieden-ruhen.html</link>
<pubDate>Fri, 15 Mar 2013 21:42:00 +0100</pubDate>
<description><![CDATA[<p>Erst war ich enttäuscht. Dann verärgert. Anfang Juli stirbt der Google Reader. Doch eigentlich ist das eine großartige Neuigkeit.
</p>
<p>Während in diesen Tagen das überflüssige <a href="http://www.google.de/hotels" rel="nofollow">Google Hotels</a> in Deutschland startet, schaltet Google seines RSS-Reader ab (<a href=http://www.blogh.de/414/war-ja-logisch-google-reader-ist-da.html>Launch siehe hier</a>:). Und lügt auch noch augenscheinlich, der Grund seien zu wenig Nutzer. Vermutlich aber hat Google es schlicht nicht geschafft, das Tool zu monetarisieren, bei gleichzeitig hohen Kosten. Das dürfte bei Services wie "Google Hotels" (quasi ein Abfallprodukt aus Google Maps in Kombination mit Daten von HRS und anderen) genau gegenteilig sein.<br /><br />Das ist die eigentliche Story: Google ist ein halbwegs normales Unternehmen geworden. Profit-orientiert eben. Merkwürdigerweise hat Google es nie geschafft, das Thema RSS-Reader zu monetarisieren.<br /><br />Doch der Tod des Google Reader ist eine gute Nachricht: Google war mit seinem RSS-Reader zu lange Platzhirsch. Und ging wenig innovativ mit dem eigenen Produkt um, und schaltete sogar Innovatives wie die Social Funktion "shared Items" einfach ab. <br /><br />Unter Googles Dominanz litt die Konkurrenz wie <a href="http://www.feedly.com">Feedly</a> oder <a href=http://newsblur.com/>Newsblur</a>. Die schlicht zu wenig Aufmerksamkeit erhielten. Nun ist wieder mehr Platz für Neues. Weil viele Nutzer gezwungen sind, mit ihren Lesegewohnheitren umzuziehen, lohnen sich Investitionen in Innovationen rund um RSS wieder. Bestimmt auch finanziell. Hüstel.<br /><br />Lasst den Google Reader mal in Frieden ruhen. Alternativen gibt es <a href=http://marketingland.com/12-google-reader-alternatives-36158>genug</a>. Ich bin sicher, wir werden bessere Produkte sehen.</p>
]]></description>
<guid>http://www.blogh.de/1007</guid>
<category>Google</category>
<category>RSS</category>
<category>Ende</category>
</item>


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<title>Facebook fürchtet Pinguine</title>
<link>http://www.blogh.de/1006/facebook-fuerchtet-pinguine.html</link>
<pubDate>Tue, 12 Mar 2013 21:35:00 +0100</pubDate>
<description><![CDATA[<p><img class="image" src="/thumbs/0530_facebook-alter.jpg" width="179" height="132" alt="Facebook wird alt" align="left" />
Schon Anfang des Jahres gab es erstmals schlechte Presse für Facebook. Das Ding werde uncool, konstatierte eine US-Studie. Gleichzeitig werden die Facebook-Nutzer immer älter. Da könnte bald der Pinguin-Effekt eintreten.
</p>
<p><bild2>Nach der Statistik von Facebook gab es in Deutschland <a href=http://allfacebook.de/zahlen_fakten/facebook-deutschland-februar-2013/>im Februar 25,1 Millionen aktive Nutzer</a>. Erstmals etwas weniger als noch Ende letzten Jahres. Das geht aus deren Anzeigentool hervor, das von „allthefacebook“ ausgewertet wird.<br /><br /><bild1>Die Entwicklung ist demnach nicht einheitlich, aber es zeichnet sich deutlich eine Stagnation ab. Spannend ist da auf jeden Fall der Blick auf die Altersverteilung: Die meisten Nutzer hat Facebook bei den 25- bis 34-Jährigen. Noch etwas mehr (auch wenn die Grafik täuscht) Nutzer gibt es bei den 18- bis 24-Jährigen. Demnach kommen die Facebook-Nutzer langsam in die Jahre.<br /><br />Doch was folgt? Da darf spekuliert werden. Holger Schmidt sieht im Foucs einen <a href=http://www.focus.de/digital/internet/netzoekonomie-blog/soziales-netzwerk-facebook-ist-nicht-mehr-cool_aid_901586.html>Trend zu Tumblr</a>. Vielleicht ist es doch Instagram, Pinterest oder Whatsapp?<br /><br /><h3>Das eigentliche Fazit: Es gibt – noch - keinen Exodus.</h3><br /><br />Das erinnert mich an das Pinguin-Prinzip in der <a href= http://de.wikipedia.org/wiki/Netzwerk%C3%B6konomie>Netzwerk-Ökonomie</a>. Die Masse sieht erst lange zu, wohin alle anderen gehen werden. Die Pinguine warten auf einen Trend, eine Mode. <br /><br />Daran scheitern erste Netzwerke, die Masse kommt nicht in Bewegung. Wenn sich dann erst mal ein Trend abzeichnet, fangen alle Pinguine an, in die gleiche Richtung zu laufen. Dann geht es umso leichter. Zeichnet sich also ein neues „cooles“ Social Network ab, dann geht der Umschwung rasant, und alte „uncoole“ Netzwerke gehen dem Ende entgegen. StudiVZ und Myspace mögen vermutlich keine Pinguine.<br /><br /><img src="http://www.blogh.de/dateien/0531_myspace-facebook.jpg" width="550" title="Google Trends - Mypace und Facebook im Vergleich" /><br><br />Der Trend.... Myspace und Facebook im Vergleich der Suchanfragen bei Google</p>
]]></description>
<guid>http://www.blogh.de/1006</guid>
<category>Facebook</category>
<category>Netzwerkeffekt</category>
</item>


<item>
<title>Amen sagt Thanks</title>
<link>http://www.blogh.de/1004/amen-sagt-thanks.html</link>
<pubDate>Fri, 08 Mar 2013 23:01:00 +0100</pubDate>
<description><![CDATA[<p><img class="image" src="/thumbs/0528_thanks.jpg" width="179" height="166" alt="Thanks by Amen" align="left" />
Ich gebe ja zu, Amen war mir immer etwas fremd. Jetzt haben die Jungs "Thanks" rausgebracht. Und alles macht auf einmal Sinn.
</p>
<p><a href=http://getamen.com>Amen</a> war nie mein Ding. Jetzt ist (etwas unbemerkt?) "<a href=https://getamen.com/thanks>Thanks</a>" rausgekommen, natürlich vor allem <a href=https://itunes.apple.com/app/thanks!/id596924087>als App</a>. Das Ding soll eine Empfehlungschleuder werden (<a href=http://blog.getamen.com/post/44852023982/say-hello-to-thanks-the-new-app-by-amen-the>siehe deren Blog-Post von heute</a>) und gibt auf Basis der Amen-Daten auch ganz posierliche Ergebnisse.<br /><br />Und nein, ganz stimmig ist's noch nicht. "<a href=https://getamen.com/thanks/explore/search?q=coffee+in+berlin&commit=Search>The Barn</a>" ist ein netter Laden, hat aber nicht den besten Kaffee in der Stadt.<br /><br />Ich bin gespannt, ob sich Amen damit mausert. Thanks, auf jeden Fall.<br /></p>
]]></description>
<guid>http://www.blogh.de/1004</guid>
<category>Launch</category>
<category>Amen</category>
<category>Thanks</category>
<category>SoLoMo</category>
</item>


<item>
<title>Das Ende der SMS</title>
<link>http://www.blogh.de/1003/das-ende-der-sms.html</link>
<pubDate>Wed, 06 Mar 2013 21:15:00 +0100</pubDate>
<description><![CDATA[<p>Soll ja schon längst besiegelt sein. Der guten WhatsApp und ähnlicher Dienste sei Dank. Nun aber kommt der Dolchstoß durch die Netzbetreiber selbst. Die Telekom steigt bei JOYN ein. Könnte dessen Durchbruch in Deutschland sein.
</p>
<p>Was ein Name, <a href=http://www.joynus.com/de/>Joyn</a>. Na ja. Wenn’s dazu dient, einen Industriestandard als Nachfolger für die angestaubte SMS einzuführen, soll es mir Recht sein.<br /><br />Nun hat <a href= http://www.heise.de/newsticker/meldung/Vodafone-startet-mit-Joyn-1678247.html>ein halbes Jahr nach Vodafone</a> auch die <a href=http://www.t-mobile.de/joyn>Telekom angekündigt</a>, bei Joyn einzusteigen. Der (die, das?) soll alles können, was WhatsApp heute schon kann. Videos und Standort übertragen und so. Aber Dank tiefer Integration in die Endgeräte kann Joyn auch noch ein paar Finessen mehr. Und braucht natrülich kein Adressbuch, weil jede Telefonnummer angesprochen werden kann.<br /><br />Man darf gespannt sein. Und dann erzählen wir unseren Enkeln davon, wie wir früher 160 Zeichen getippt haben und dafür anfangs 39 Cent bezahlten.<br /></p>
]]></description>
<guid>http://www.blogh.de/1003</guid>
<category></category>
</item>


<item>
<title>Google findet sie alle</title>
<link>http://www.blogh.de/1000/google-findet-sie-alle.html</link>
<pubDate>Tue, 16 Oct 2012 17:37:00 +0200</pubDate>
<description><![CDATA[<p><img class="image" src="/thumbs/0526_google-suche-trial.jpg" width="179" height="141" alt="Die neue Google-Suche mit Mail und Docs" align="left" />
Google testet seit gestern eine integrierte Suche über Mail und Dokumente. Kein großer Schritt, möchte man meinen.
</p>
<p>Gerade eben hat Microsoft noch <a href=http://www.maclife.de/iphone-ipod/software/microsoft-office-fuer-ios-kommt-im-maerz-2013>bekannt gegeben</a>, man wolle Office ab 2013 auf Android und iPhone als App anbieten. Da geht Google schon den nächsten logischen Schritt.<br /><br />Mit einer "field trial" wird getestet, ob die Nutzer denn künftig gerne eine <a href=https://www.google.com/experimental/gmailfieldtrial>integrierte Suche über alle ihre persönlichen Inhalte</a> schick finden. Das funktioniert an zwei Stellen:<br /><br />1. Bei der Suche in Gmail wird schon per "auto suggest" beim Tippen in den Suchschlitz angezeigt, welche Ergebnisse es in Mail und Dokumenten gibt.<br /><br />2. In der normalen Suche erscheinen die Ergebnisse in der rechten Randspalte (wo normalerweise Werbung steht :). <br /><br />Für Nutzer von Google-Accounts ist das eine schicke und simple Verbesserung der Suche. Für Google geht es natürlich um mehr: Es ist ein weiterer kleiner Schritt, um einen vollständigen Google-Kosmos auszubauen. <br /><br />Jetzt muss Google nur noch eine eigene Browserleiste einführen. Die könnte ja in etwa so aussehen...<br /><br /><img src="http://www.blogh.de/dateien/0527_google-leiste.jpg" title="Idee für eine neue Google-Leiste im Browser :)" /><br /><br /><br /><br /><br /><span style="font-size:8px;">(mit Google Drive, Reader, GTalk, Zeit und Suche)</span><br /><br />Das erinnert mich an irgendwas....</p>
]]></description>
<guid>http://www.blogh.de/1000</guid>
<category></category>
</item>


<item>
<title>Gespendeter Journalismus?</title>
<link>http://www.blogh.de/999/gespendeter-journalismus.html</link>
<pubDate>Tue, 09 Oct 2012 19:39:00 +0200</pubDate>
<description><![CDATA[<p>Gerade ist eine neue Plattform gestartet, die Crowdfunding im Journalismus etablieren will. Die Idee ist einfach. Das Thema ist es nicht.
</p>
<p>Auf der Plattform <a href=http://www.feo.do>feo.do</a> können Journalisten seit Mitte September Ideen für Recherchen einstellen. Nutzer können dafür spenden, die Ergebnisse werden anschließend auf der Plattform veröffentlicht.<br /><br />Vorausgesetzt, die Plattform erhält eine einigermaßen große Aufmerksamkeit, kann das Ergebnis ganz großartig sein. Wenn es tatsächlich gelingt, dass eine oder andere Projekt so zu finanzieren, kann so ein neuer Leuchtturm für investigativen Journalismus entstehen.<br /><br />Ein kleines Aber gibt es da: Die Reichweite fehlt. Journalismus war immer dann erfolgreich, wenn er nicht versucht hat, einzelne Geschichten zu verkaufen. Sondern Produkte, eine Zusammenstellung von Journalismus als Zeitung, Heft oder TV-Programm. Einzelne Geschichten generieren keine Reichweite. Und eine Plattform, die in unregelmäßigen Abständen einzelne Geschichten verkauft, kann nur in der Bedeutungslosigkeit versinken.<br /><br />Ich hoffe, dass die Macher von <a href=http://www.feo.do>feo.do</a> das auch so sehen und einen Plan haben, wie die Plattform dieses Problem lösen kann. Über Kooperationen mit großen Medien? Über SEO und Newsletter? Der weg wird kein leichter sein.</p>
]]></description>
<guid>http://www.blogh.de/999</guid>
<category>Journalismus</category>
<category>Crowdfunding</category>
<category>Launch</category>
</item>


<item>
<title>Leistungsschutzrecht: Verlustbringer für Verlage</title>
<link>http://www.blogh.de/997/leistungsschutzrecht-verlustbringer-fuer-verlage.html</link>
<pubDate>Sun, 17 Jun 2012 08:32:00 +0200</pubDate>
<description><![CDATA[<p>Bislang habe ich die Debatte zum Leistungsschutzrecht mit verwunderter Distanz beobachtet. Jetzt ist der Referentenentwurf da. Was zurückbleibt, ist Kopfschütteln. Das Gesetz stellt nicht nur das Internet auf den Kopf. Es würde Verlage Geld kosten, statt Einnahmen zu bringen. Aus einem einfachen Grund.
</p>
<p>Ich versuche nicht, den <a href=http://www.irights.info/userfiles/RefE%20LSR.pdf>ganzen Gesetzentwurf</a> und seine <a href=http://irights.info/?q=content/referentenentwurf-zum-leistungsschutzrecht-eine-erste-ausfuhrliche-analyse>Interpretationen</a> widerzugeben. Nur einen Punkt will ich setzen.<br /><br />Nach ausführlicher Lektüre ist klar: Es sollen tatsächlich "kleine Teile" wie etwa Überschriften geschützt werden. Wer so etwas gewerblich erwähnt, muss künftig zahlen. Die bislang geltende "urheberrechtliche Schöpfungshöhe" gibt es dann nicht mehr.<br /><br />Urheber können dann Lizenzgebühr verlangen und Abmahnungen verschicken. Sie müssen ihre Ansprüche über keine Verwertungsgesellschaft geltend machen. Das absurde: Jeder der andere im Internet erwähnt müsste anfangen, absurde Lizenzverhandlungen zu beginnen.<br /><br />Die Regelung gilt nicht nur für Website-Betreiber in Deutschland. Betroffen sind alle Websites, die in Deutschland verfügbar sind. Auch Google, Facebook, Twitter. Googles Suchergebnisse müssten wissen, welche deutschen Urheber sie gerade erwähnen. <br /><br />Die Konsequenz: Google müsste deutsche Suchergebnisse streichen. Für den Konzern wäre das noch nicht mal eine neue Situation. In einem ähnlichen Fall hat Google einmal alle Links auf einen belgischen Verlag aus dem Index entfernt. Wenn das die Konsequenz des Leistungsschutzrechts ist, wäre wohl eine Lose-Lose-Situation für alle.<br /><br /></p>
]]></description>
<guid>http://www.blogh.de/997</guid>
<category>Leistungsschutzrecht</category>
<category>Anmerkungen</category>
</item>


<item>
<title>Braucht Facebook einen App Store?</title>
<link>http://www.blogh.de/996/braucht-facebook-einen-app-store.html</link>
<pubDate>Thu, 10 May 2012 10:44:00 +0200</pubDate>
<description><![CDATA[<p><img class="image" src="/thumbs/0525_app-center-facebook.png" width="179" height="149" alt="Facebook App Center" align="left" />
Facebook will in den nächsten Tagen einen eigenen App Store starten. War ja klar. Wem dient das eigentlich, frage ich mich?
</p>
<p>Im eigenen Blog hat Facebook gerade angekündigt, demnächst einen Appstore <a href=https://developers.facebook.com/blog/post/2012/05/09/introducing-the-app-center/>launchen zu wollen</a>. Apps sollen besser gefunden werden. Vor allem der Verkauf von Apps will Facebook dort pushen.<br /><br />Zitat: <em>"Many developers have been successful with in-app purchases, but to support more types of apps on Facebook.com, we will give developers the option to offer paid apps. This is a simple-to-implement payment feature that lets people pay a flat fee to use an app on Facebook.com."</em><br /><br />Die Intention ist klar: Vor dem Börsengang Mitte Mai will Facebook zeigen, wo man noch überall Geld verdienen kann. Ich als Nutzer brauche das "App Center" aber eigentlich nicht: Ich lasse mir Apps bislang von Freunden empfehlen. Und das war völlig ausreichend.<br /><br />Ich bau jetzt auch bald einen App Store. Um dann meine eigenen Ideen darin zu verkaufen.... :)</p>
]]></description>
<guid>http://www.blogh.de/996</guid>
<category>Facebook</category>
<category>Prelaunch</category>
<category>Kohle</category>
</item>


<item>
<title>Der Anfang vom Ende des gedruckten Wortes</title>
<link>http://www.blogh.de/995/der-anfang-vom-ende-des-gedruckten-wortes.html</link>
<pubDate>Wed, 09 May 2012 12:47:00 +0200</pubDate>
<description><![CDATA[<p>Die New York Times hat es geschafft. Die verkaufte digitale Auflage hat die Printauflage wochentags überholt. Hierzulande wird die Debatte über Bezahlstrategien immerhin realitätsnaher.
</p>
<p>Das Audit Bureau of Circulations (ABC) legte gestern <a href=http://accessabc.wordpress.com/2012/05/01/the-top-u-s-newspapers-for-march-2012/>die offiziellen Zahlen</a> vor: 807.000 digitale Exemplare verkaufte die New York Times im März 2012 an Wochentagen. Das sind immerhin 27.000 mehr als die gezählte Printauflage von 780.000. Lediglich am Wochenende hat Print noch die Nase vorn.<br /><br />Deutsche Verlage haben vielfach angekündigt, dem Vorbild aus den USA folgen zu wollen. Große und kleine Medienhäuser wollen künftig mehr Inhalte digital verkaufen. Gesicherte Prognosen gibt es dabei nicht: Wer morgen digital verkaufen will weiß heute in der Regel nicht, wie zahlungsfreudig die Kundschaft letztlich sein wird.<br /><br />Erste Zahlen in Deutschland sind eher ernüchternd: iPad und iPhone-Ausgaben der meisten Pubilkumstitel bedeuten meist hohe Investitionen in die Entwicklung, im negativen Fall auch hohe Kosten für Redaktion und Weiterentwicklung im laufenden Betrieb. Die meisten Android-Ausgaben sind noch gar nicht fertig. Content ist nicht leicht zu verkaufen.<br /><br />Nun wird parallel vieler Orten an Paid-Strategien für reguläre Inhalte geschraubt. Die Herausforderungen sind zahlreich und lesen sich wie eine zu lang geratene Litanei: Strategie festlegen, technische Grundlagen schaffen, Bezahlwege öffnen, bezahlwürdige Inhalte finden, Kommunikation zum Leser aufbauen, Marketing erdenken, Zeitpunkt finden, interne Prozesse umstellen.<br /><br />Mit wem auch immer man darüber in den letzten Monaten spricht, deutsche Verlagsmanager sind erstaunlich realistisch. Die Hoffnung ist vor allem, das digitale Geschäft langfristig zu erschließen. Niemand rechnet damit, dass die Kunden in Scharen “hurra” schreien, wenn künftig immer mehr Inhalte im Internet bezahlt werden sollen.<br /><br /><br /><br />Reichweite sinkt, Verkaufsvorgang komplex<br /><br />Die zentralen Fragen scheinen (in meiner Wahrnehmung) im Grundsatz beantwortet: Muss für einen Inhalt bezahlt werden, sinkt die Reichweite dramatisch (oftmals auf ca. zehn Prozent des Ursprungsniveaus). Eine Herausforderung ist also, Reichweite (also Werbeerlöse) zu erhalten, während Kunden künftig für einen Teil der Inhalte zahlen sollen.<br /><br />Der “Verkaufserfolg” hängt dabei maßgeblich davon ab, wie attraktiv Produkt und Preis sind – und wie leicht der eigentliche Bezahlvorgang ist. Die wesentlichen Bezahlmittel sind Kreditkarte, Paypal, Lastschrift und Handyabrechnung (abhängig von der Höhe des Preises). Stammkunden wollen darüber hinaus Guthaben und hinterlegte Zahlwege sehen. Und: Je sanfter die Hinführung zum Bezahlvorgang, desto besser. Erst nutzen, dann registrieren, dann wenig zahlen, dann mehr zahlen – so oder ähnlich könnte die Zauberformel lauten.<br /><br />Alles in allem keine leicht zu lösenden Aufgaben – da sieht man gern auf diejenigen, die den Weg bereits gegangen sind. Also beispielsweise New York Times oder Financial Times. In Gesprächen nehme ich aber auch hier eine durchaus realistische Einschätzung wahr. Der US-Medienmarkt sei deutlich spärlicher als hierzulande, heißt es dann. Zudem agierten die “Großen” dort mit vielen Alleinstellungsmerkmalen und dank englischer Sprache auf einem weltweiten Markt.<br /><br />Eine Prognose für den Verkaufserfolg deutschsprachiger digitaler Medienprodukte bleibt also schwierig. Die (aus Verlagssicht) hohen Investitionen scheinen aber trotzdem alternativlos. Es bleibt die Hoffnung, die sinkenden Printauflagen mit digitalen Produkten in Teilen kompensieren zu können.<br /><br />Einzig und allein das Erdenken solcher Produkte und deren Umsetzung fällt vielfach schwer. Einige Verlage sind nicht die schnellsten, anderen fehlt schlicht das Selbstvertrauen, aus eigener Kraft digitale Produkte mit Alleinstellungscharakter auf den Markt bringen zu können. Traut Euch!</p>
]]></description>
<guid>http://www.blogh.de/995</guid>
<category>Medien</category>
</item>
</channel>
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