Weitere Informationen

Blog Age : unkonferenz

Auf dem Politcamp 09 haben Politiker von FDP, CDU und Grünen heute über politische Kommunikation im Web diskutiert. Eine zentrale Frage dabei: Wie direkt kann politische Kommunikation eigentlich sein?

"Bei Twitter und Facebook hat man sehr viel mehr ernsthafte Nachragen als bei Abgeordnetenwatch, die nerven einfach nur noch", findet Volker Beck (@volker_beck). Und freut sich über den direkten Kanal zu politisch interessierten Menschen.

Natürlich, Beck gehört zu den Web-Vorreitern in der politischen Kaste. Und weist damit auch den Weg für alle, die dieses Jahr Internet-Wahlkampf planen. Beck hat auch eine These dazu, warum sich Wahlkampf im Web 2.0 lohnen könnte: "Twitter ist für einen Poltiker spannend, weil mal schnell und zeitnah kommunizieren kann und Leute erreicht, die man über die Presse nicht ansprechen kann."

Klar, ist eigentlich eine Binsenweisheit, aber setzt vor allem eines voraus: Im Netz wird von Politik Authentizität erwartet. Oft aber twittern schon heute nur die Mitarbeiter der Abgeordneten und Kandidaten. Das kommt komisch rüber, klingt oft nach Pressemitteilung 2.0. Gleiches gilt natürlich auch für Politikerblogs und Facebook-Profile.

Problem ist schlicht: Das Mehr an Kommunikation ist oft ein Problem für das knappe Zeitbudget der Handelnden. Allerdings, darüber sind sich zumindest die Podiumsteilnehmer einig: Die Aktiven, die Multiplikatoren und Unterstützer lassen sich über Twitter und Facebook so einfach ansprechen wie nie. Und auch die Presse lauscht den neuen Kanälen. Der Aufwand für Authentizität würde sich also lohnen.

Nicole Simon sieht das etwas anders und sagt auf dem Podium: "Ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn das Büro eines Abgeordneten Informationen bei Twitter reingibt, solange die auch als Mitarbeiter erkennbar sind." Gefragt ist also nicht unbedingt bedingungslose Authentizität, sondern einfach ehrliche und transparente Kommunikation...

Das Politiker die Kommunikation im Netz künftig nicht ganz alleine übernehmen können, ist irgendwie logisch. "Irgendwann wird bei Twitter der Switch kommen, wenn der Rückkanal zu voll ist", ist sich Nicole sicher. Wenn nicht nur die Early Adopter sondern eine Mehrzahl der Menschen die neuen Kommunikationswege in die Politik annehmen. "Die Querulanten haben Twitter schlicht noch nicht entdeckt", sagt sie. "Aber die sind nur wenige Schritte hinterher."

Journalisten entdecken in den letzten Monaten zunehmend Twitter. Für mich war das Grund, ein kleines Panel auf der Microblogging Conference in Hamburg zu organisieren. Diskutiert haben: Katrin Scheib (@DerWesten), Jan-Michael Ihl (@taz_online) und Frank Schmiechen (@WeltKompakt).

mehr ...

In Nürnberg findet heute und morgen das dritte deutsche Barcamp statt. Dieser Blogeintrag wird im Laufe des Tages deshalb immer wieder aktualisiert.

mehr ...

Rolf Mistelbacher ist tapfer. Er hat beim Barcamp am Sonntag versucht, einen Überblick über die Microsoft Live Services zu geben. Ein "Evil Track", der durchaus gut besucht war.

mehr ...

In Hamburg ist für den heutigen Samstag zum Mediacamp / Jonettag eingeladen. Dank Initiative von Falk sitzen nun zwischen grauhaarig alternden Journalisten ein paar Jüngere, die Journalismus irgendwie anders verstehen.

mehr ...

Weil auf dem Mediacamp mehrere Sessions gleichzeitig laufen, habe ich mich jetzt mit Oliver aufgeteilt. Er bloggt über eine Second-Life-Session, ich bin bei einer Session zu Bürgerjournalismus-Session. Konkret geht es um „Myheimat.de“.

mehr ...

Im Januar findet in Hamburg die erste Microblogging Conference statt. Heute Abend wurde auf dem Barcamp Berlin 3 schon mal gebrainstormt. Und der Stand der Vorbereitung macht Freude.

mehr ...

.