Blog Age : launch

28.01.2010, 00:24 Uhr

Die Vorstellung des iPad war wohl die meistbeachtete Apple-Präsentation jemals. Vor Verkaufstart wird nun viel diskutiert werden: Setzt sich das Ding durch? Oder nicht? Und wenn ja, warum? Eigentlich ist die Antwort einfach. Der Erfolg oder Misserfolg des iPad entscheidet sich an einer zentralen Frage.

iPad
iPad

Der iPad eregt die Gemüter. Noch nie ist zur Verkündung eines Apple-Geräts zu viel publiziert worden. Alle Welt fragt sich: Ist das die Zukunft der Endgeräte? Ist der App-Store der Ausweg für sinkende Zeitungsauflagen? Der iBooks-Store die Antwort für die Buchbranche?

Andere fragen: Brauche ich ein Gerät, das keine Tastatur besitzt. An dem offensichtlich die Kamera fehlt, die iPhone und Macbook schon lange besitzen? Das zentral für das Surfen im Internet sein soll, aber keine Flash-Seiten anzeigen kann? Andere werden dagegen halten: Tolles Gerät, nicht zu teuer, völlig neue Erfahrung. Und werden kaufen, nur deshalb.

Der Hype legt sich, dann stellt sich die Frage

Aber der Hype legt sich. Irgendwann. Vielleicht wird Apple sogar reichlich erfolgreich sein, es werden Nachahmerprodukte auf den Markt kommen (das erste hat Microsoft ja schon angekündigt ;) Die werden etwas kleiner sein, oder etwas größer. Mit Tastatur und ohne.

Und spätestens dann wird die Mehrheit der Menschen sich die zentrale Frage stellen: Wie viele Endgeräte will ich besitzen?

Digital veranlagte Zeitgenossen haben heute in der Regel zwei. Ein Smartphone, ein Notebook. Desktop-Computer braucht niemand mehr, Netbooks dagegen sind für viele schon ein guter Notebook-Ersatz. Ich gehe noch einen Schritt weiter: Fernseher braucht eigentlich niemand. Den Empfang eines TV-Signals erledigt der Rechner genauso gut. Ich brauche nur einen schönen und großen Monitor im Wohnzimmer.

Zwei Endgeräte, nicht drei

Damit reduziert sich die Anzahl der Geräte eigentlich auf zwei.

Das eine muss gerade so groß sein, dass ich es überall aus der Hosentasche ziehen kann, in der Straßenbahn, im Zug und im Auto. Damit muss ich im Netz surfen, telefonieren, Mails schreiben. Dafür gibt es iPhones, Google-Handys und Windows Mobile.

Steve Jobs bei der Präsentation des iPad
Steve Jobs bei der Präsentation des iPad

Meine radikal subjektive Perspektive lautet: Der zweite Rechner muss genau so groß sein, dass ich mit ihm arbeiten und in anständiger Größe ein Bild sehen kann. Will ich komfortabler am Schreibtisch sitzen oder damit Fernsehen, schließe ich daran bei Bedarf externe Geräte (Tastatur, Maus, Monitor, etc.) an. Ein weiteren Rechner brauche ich dafür nicht. Die theoretische Größe dieses Gerätes wäre die eines Netbooks. Oder eben eines ... iPad.

iPad als vollwertiger Rechner?

Kann der iPad so ein Gerät sein? Ich bin mir nicht sicher – wegen fehlender Tastatur, mangelnder Software- und womöglich eingeschränktem Dokumenten-Austausch. Da ist die fehlende Kamera noch das kleinste Problem.

Ich glaube, Apple wird nachrüsten müssen. Und Netbooks werden eine harte Konkurrenz für den iPad bleiben.

Bewährt sich der iPad nicht als vollwertiger Rechner, ist er lediglich ein drittes Endgerät. Ein cooles Spielzeug. Es verliert damit nicht seine Existenzberechtigung. Aber seine Massentauglichkeit. Eine Mehrzahl der Menschen braucht den iPad dann nicht. Damit wäre der iPad zumindest eines nicht: Das ersehnte Absatzgerät für Zeitungs- und Buchverlage.

25.01.2010, 09:35 Uhr

Während ich dies hier schreibe, sitze ich ironischerweise in einem verspäteten Zug. Versteht mich nicht falsch: Ich bin ein Freund der Bahn. Ich fahre nahezu wöchentlich mit der Bahn. Da war eine kleine Twitter-Idee naheliegend. Das Ergebnis ist erschreckend.

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06.12.2009, 19:36 Uhr

Das ist kein Scherz. Google gehört nun wirklich das Internet, zumindest meines. Im wahrsten Sinne. Seit heute surfe ich über Googles Infrastruktur im Netz. Der neue Service „Google Public DNS“ macht’s möglich.

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10.09.2009, 08:47 Uhr

Während die Verleger in Deutschland gerade heftig über Paid Content nachdenken, platzt Google in die Diskussion. Ein Micropayment-System soll Zahlungsvorgänge im Netz einfach machen.

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06.09.2009, 19:20 Uhr

Ende August hat ein wirklich gut gemachter Video-Aggregator das Licht der Welt erblickt. Mag.ma will das Beste aus Youtube, Hulu, Vimeo und Daily Motion sammeln. Und scheitert am Ende doch in einem wichtigen Punkt.

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24.08.2009, 11:46 Uhr

Ich bin ja kein Fan eierlegender Wollmilch-Säue. Tools, die zu viel auf einmal wollen, können in der Regel nichts richtig gut. Gestern Abend traf mein Google-Wave-Account ein. Jetzt mag ich Wollmilchsäue.

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28.07.2009, 12:19 Uhr

Ja, ich mag mein iPhone. Und ich bin ein Fan von "Google Latitude". Jetzt geht endlich beides zusammen. Und sieht auch noch gut aus.

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22.07.2009, 16:58 Uhr

Zwar gab es bislang schon alle möglichen Nachrichten-Widgets meines Brötchengebers, für iGoogle, OSX, Vista, Netvibes und andere. Nachrichten von WELT ONLINE werden schon lange per RSS vertrieben und bei Kooperationspartnern und einigen Plattformen eingebunden. Nun aber gibt es erstmals komplette Applikationen, die unser Angebot in Social Networks zu eigenem Leben erwecken. Wir gehen mit dem heutigen Tag zu Xing und Facebook. Dabei handelt es sich nicht mehr nur um den Vertrieb von Nachrichten.

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09.07.2009, 07:15 Uhr

Jetzt ist also Schluss mit lustig bei Google. Nach langen Monaten der Gerüchte hat der Konzern für nächstes Jahr ein eigenes Betriebssystem angekündigt. Chrome OS soll Betriebssysteme anwenderfreundlicher machen, und nebenbei Linux massenkompatibel. Google könnte sich mit dem Vorhaben übernehmen.

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26.06.2009, 14:56 Uhr

Wie jetzt? Filesharing geht doch schon lange mit diversen Storage-Services. Anschließend postet man einfach einen Link auf Twitter. Aber es geht noch einfacher, finden die Macher von TwitFS.

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22.06.2009, 08:17 Uhr

Am Wochenende ist eine neue Bildsuche für Twitter online gegangen. Die liefert auch ein gutes Ergebnis - man muss nur wissen, wie man suchen kann.

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15.06.2009, 14:00 Uhr

Habe mir gerade mal das neue Wiki-System "Wagn" angesehen. Das Konzept ist eine gut und die Idee vielleicht geeignet, Wiki-Software neu zu denken.

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