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Blog Age : journalismus

Gerade ist eine neue Plattform gestartet, die Crowdfunding im Journalismus etablieren will. Die Idee ist einfach. Das Thema ist es nicht.

Auf der Plattform feo.do können Journalisten seit Mitte September Ideen für Recherchen einstellen. Nutzer können dafür spenden, die Ergebnisse werden anschließend auf der Plattform veröffentlicht.

Vorausgesetzt, die Plattform erhält eine einigermaßen große Aufmerksamkeit, kann das Ergebnis ganz großartig sein. Wenn es tatsächlich gelingt, dass eine oder andere Projekt so zu finanzieren, kann so ein neuer Leuchtturm für investigativen Journalismus entstehen.

Ein kleines Aber gibt es da: Die Reichweite fehlt. Journalismus war immer dann erfolgreich, wenn er nicht versucht hat, einzelne Geschichten zu verkaufen. Sondern Produkte, eine Zusammenstellung von Journalismus als Zeitung, Heft oder TV-Programm. Einzelne Geschichten generieren keine Reichweite. Und eine Plattform, die in unregelmäßigen Abständen einzelne Geschichten verkauft, kann nur in der Bedeutungslosigkeit versinken.

Ich hoffe, dass die Macher von feo.do das auch so sehen und einen Plan haben, wie die Plattform dieses Problem lösen kann. Über Kooperationen mit großen Medien? Über SEO und Newsletter? Der weg wird kein leichter sein.

Der Ansatz ist theoretisch, die Kommunikationswissenschaftler kennen ihn aus dem Studium: Journalisten sind Gatekeeper. Sorry, sie waren. Die Zeit der Schleusenwärter der Kommunikation ist längst vorbei. Im Internet gibt es sie nicht mehr. Aber keine Sorge: Es gibt Ersatz. Und der funktioniert ganz praktisch.

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Es gibt ein schönes Paradoxon in der digitalen Welt. Eines der grundlegenden Probleme der Informationsgesellschaft. Es dreht sich um die Explosion von Informationen und der Versuch ihrer Reduktion.

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Eine fulminante Überschrift. Unter selbiger fand gestern eine Podiumsdiskussion in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz statt. Am Ende fanden die versammelten Journalisten doch die eine oder andere Antwort. Was das mit Web 2.0 zu tun hat? Irgendwie alles.

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Zum ersten Mal seit langem habe ich mal wieder an anderer Stelle gebloggt. Für die Axel-Springer-Akademie schreibe ich jetzt einmal im Monat. Natürlich immer zum Thema Journalismus, diesmal zum Reizwort "Gatekeeper".

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Es gibt ja schon eine Reihe von Stadtblogs. Seit einer knappen Woche gibt es jetzt einen professionellen Dienst, der 26 Städte vereint. Stadtblogs kommen - mit oder ohne Herrn Promny.

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Bürgerjournalisten können ganz schnell ärgerlich werden, wie sich gerade herausstellt. Bei Gruner + Jahr ist der erste Bürgerjournalismus-Streik der Internet-Geschichte ausgebrochen.

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In Hamburg ist für den heutigen Samstag zum Mediacamp / Jonettag eingeladen. Dank Initiative von Falk sitzen nun zwischen grauhaarig alternden Journalisten ein paar Jüngere, die Journalismus irgendwie anders verstehen.

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Weil auf dem Mediacamp mehrere Sessions gleichzeitig laufen, habe ich mich jetzt mit Oliver aufgeteilt. Er bloggt über eine Second-Life-Session, ich bin bei einer Session zu Bürgerjournalismus-Session. Konkret geht es um „Myheimat.de“.

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In meiner Eigenschaft als Journalist-Webfreak- Kombination bin ich hin und wieder auch auf Journalistenkongressen. Bei "Besser Online“ diskutierte in Hamburg heute die gesammelte Onlinejournalisten-Riege auf Einladung des DJV. Auftakt: Ein Podium mit den Online-Chefs von Bild, Spiegel, Focus, Tagesschau und ... dem Pressesprecher von Google.

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