Blog Age : google

14.02.2010, 20:38 Uhr

Google Buzz ist so eine Sache. Die Allgemeinheit ist nicht sonderlich angetan von dem neuen Spielzeug. Zu viel, zu schnell, zu unübersichtlich, heißt es. Auch ich habe den Eindruck, ich brauche dieses "Twitter auf LSD" eigentlich nicht. Letztlich aber kommt es auf die Perspektive an. Man nehme zum Beispiel die Geschwindigkeit einer Schnecke.

Echte Schneckenpost
Echte Schneckenpost

Das Experiment, dass ich zur Google-Buzz-Gegenüberstellung verwenden möchte, lässt sich auf der Website realsnailmail.net verfolgen. Dort wird versucht, E-Mails mithilfe von Schnecken in einem Terrarium zuzustellen.

Das Experiment musste scheitern. Innerhalb weniger Wochen bekamen die Schnecken viel zu viele Aufträge. Weil sie mit der Schneckenpost hoffnungslos überfordert waren, mussten mehr Schnecken besorgt werden. Die Tierchen haben sich vermutlich gefühlt, wie meine Großeltern, wenn sie zum ersten mal Google Buzz benutzen. Zu viel, zu schnell, zu unübersichtlich.

Ähnlich wie die Schnecken verstehen viele Menschen das Internet heute nicht mehr in seiner Gänze. Wer nutzt schon drop.io zum Tauschen von Dateien, oder postero.us zum Lifestreaming? Solche Dinge bleiben vielfach Geek-Spielzeuge, ohne Chance auf Massenverbreitung. Meine Großeltern nutzen da lieber web.de zum Mailen und spiegel.de zum Lesen von Nachrichten.

Um bei der Schneckenanalogie zu bleiben: Meine Großeltern bewegen sich mit der Geschwindigkeit einer Schnecke durchs Netz und fühlen sich dadurch hoffnungslos überfordert. So wie ich mich von Google Buzz überfordert fühle.

Nicht alles, was gedacht und gemacht werden kann, muss genutzt werden.

Letztlich aber ist genau das großartig: Jeder nimmt sich im Netz das, was er braucht und anwenden will. Nicht alles, was gedacht und gemacht werden kann, muss genutzt werden. Das trifft auch auf Google Buzz zu.

Eine zweite Prämisse gilt im Netz ebenfalls nicht: Nicht alles muss zum Trend werden, um erfolgreich zu sein. Es reicht aus, dass ein kleiner Teil der Nutzer ein neues Werkzeug annimmt. Dann hat es bereits eine Existenzberechtigung. Auch das gilt für Google Buzz.

Und jeder darf ein bisschen Schnecke bleiben.

06.12.2009, 19:36 Uhr

Das ist kein Scherz. Google gehört nun wirklich das Internet, zumindest meines. Im wahrsten Sinne. Seit heute surfe ich über Googles Infrastruktur im Netz. Der neue Service „Google Public DNS“ macht’s möglich.

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21.11.2009, 11:16 Uhr

Beim Journalistenkongress "Besser Online" wurde heute zum Auftakt leidenschaftlich über die Bedeutung von Google für Gesellschaft und Journalismus diskutiert. Dabei ging es nicht nur um Leistungsschutzrechte.

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02.11.2009, 08:01 Uhr

Eigentlich wolte ich mich hier ja mit "Social Search" auseinandersetzen. Über Googles und Microsofts Versuche, jetzt auch Twitter und Facebook in ihre Suchergebnisse zu präsentieren. Doch darüber zu schreiben macht gar keinen Sinn. Ich will eine neue Suchmaschine. Und ich weiß genau, wie sie aussehen soll.

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10.09.2009, 08:47 Uhr

Während die Verleger in Deutschland gerade heftig über Paid Content nachdenken, platzt Google in die Diskussion. Ein Micropayment-System soll Zahlungsvorgänge im Netz einfach machen.

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24.08.2009, 11:46 Uhr

Ich bin ja kein Fan eierlegender Wollmilch-Säue. Tools, die zu viel auf einmal wollen, können in der Regel nichts richtig gut. Gestern Abend traf mein Google-Wave-Account ein. Jetzt mag ich Wollmilchsäue.

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02.08.2009, 16:22 Uhr

Im letzten Posting hatte ich es ja schon mal angedeutet: Offenbar geraten Google und Apple gerade aneinanderr. Inzwischen schaltet sich die US-Telekommunikationsbehörde FCC in den Streit ein.

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28.07.2009, 12:19 Uhr

Ja, ich mag mein iPhone. Und ich bin ein Fan von "Google Latitude". Jetzt geht endlich beides zusammen. Und sieht auch noch gut aus.

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09.07.2009, 07:15 Uhr

Jetzt ist also Schluss mit lustig bei Google. Nach langen Monaten der Gerüchte hat der Konzern für nächstes Jahr ein eigenes Betriebssystem angekündigt. Chrome OS soll Betriebssysteme anwenderfreundlicher machen, und nebenbei Linux massenkompatibel. Google könnte sich mit dem Vorhaben übernehmen.

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29.05.2009, 08:49 Uhr

Gestern hat Google die Revolution von eMail und Chat angekündigt. 'Wave' heißt die Software, die beide Techniken ablösen können soll. Was das erstaunliche ist: Man traut Google diese Revolution tatsächlich zu. Das Netz ist voll von Lobpreisungen, noch vor dem Start. Doch dafür müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Im folgenden sechs Thesen zum Erfolg von Wave.

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28.05.2009, 08:35 Uhr

Irgendwie war der Schritt überfällig. Google bietet jetzt für Websitebetreiber kleine Gadgets an, um News, Maps, etc. einfach einbinden zu können. Der Schritt war überfällig, ist aber auch ein kleines bisschen unlogisch.

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27.04.2009, 09:46 Uhr

Google bietet für die "persönliche Startseite" ein neues Gadget an. Es erinnert erstaunlich an Digg.com. Das wäre nicht weiter bemerkenswert, hätte Google die Firma nicht vergangenes Jahr für eine horrende Summe kaufen wollen.

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