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Blog Age : folksonomy

Ok, Swicki ist eine faszinierende Technik. Man kann eine eigene Suchbox bauen und ihr beibringen, die Ergebnisse spezifisch danach einzugrenzen, was Leute finden wollen. Aber das Prinzip funktioniert nicht immer.

Swicki
Swicki

Eines vorweg: Swicki ist mal ein gelungener Ansatz, so was wie eine Folksonomy- Suchmaschine zu bauen. Eine Suche also, die Ergebnisse danach sortiert, was die Nutzer selbst für sinnvoll erachten. Das hätte ich mir bei Google schon manches Mal gewünscht.

Zunächst einmal kann jeder eine eigene Swicki-Suche anlegen und auf seiner Homepage einbauen. Mittels der Eingabe von URLs und Tags kann man der eigenen Suche dann beibringen, die Ergebnisse so zu sortieren, dass sinnvolle Seiten weiter oben aufgeführt werden.

Das könnte zum Beispiel gut funktionieren, wenn man zum Beispiel eine Website zu einem ganz spezifischen Thema betreibt (z.B. Web 2.0 :-). Klar. Wer die Web20workgroup aufruft, sieht dort ein gelungenes Beispiel.

Aber die Sache hat einen großen Haken. Ich versuche es mal mit einem Beispiel zu erklären: Ich habe gestern versucht herauszufinden, weshalb Herbert Grönemeyer einen ganzen Ratenschwanz an Vornamen besitzt. Auf welcher Website ich das finden kann, weiß ich nicht.

Da könnte mir maximal ein Swicki weiterhelfen, dass von Grönemeyer-Fans betrieben wird. Aber auch das nicht: Weil sich die Antwort vermutlich irgendwo befindet, wo sie keiner vermuten würde. Vielleicht findet man sie in Wikipedia oder einem Zeitungsartikel. Das Swicki listet zuoberst aber Ergebnisse von Seiten, die jemand schon vorher vorsortiert hat. Also: Vorsortierung macht Sinn, wenn man weiß, wo man Ergebnisse finden kann.

Sonst hilft bislang nur Google weiter. Meine Frage blieb bislang übrigens offen. Kennt jemand die Antwort?

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