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Blog Age : anmerkungen

20.01.2011, 18:21 Uhr

Ich war mir schon lange sicher, dass Googles Geschäftsmodell eine ziemlich wacklige Angelegenheit für ein globales Unternehmen sein muss. Ich dachte immer, irgendwann muss das Werbegeschäft zusammenklappen. Jetzt bin ich mir sicher, dass genau das passieren wird.

Mark Zuckerberg
Mark Zuckerberg

Goggles Textanzeigen sind genial: Wir bekommen Produktinformationen passend zur Suchanfrage. Das nervt nicht. Klickrate und Websitequalität entscheiden zudem über Preis und Platzierung - die Werbung reinigt sich dadurch selbst. Feine Sache also.

Pustekuchen. Es gibt etwas, dass viel besser ist, als Werbung passend zu meinem Suchbedürfnis. Und das ist Werbung, die weiß, wer ich bin. Die meine Vorlieben kennt. Die weiß, wo ich surfe, was ich kaufe, welche Ausbildung ich genossen habe, wo ich wohne und arbeite, welche Geschlecht ich habe, wie alt ich bin und in welchem Café ich samstags bin.

Genau. Facebook weiß das. Und Facebook setzt das ein, um Werbung seiner Kunden auf der eigenen Seite einzublenden. Als Werbekunde kann man sich aussuchen, wie alt die Zielgruppe sein soll, wo sie wohnt und welches Geschlecht sie hat. Der Rest ist eine Kleinigkeit.

Demnächst ist Google fällig. Facebook Website selbst ist ja seit Dezember bereits größer als Google. Jetzt muss Facebook es nur noch schaffen überall dort Werbung zu verkaufen, wo Google Werbung verkauft. Bei den vielen Websites im Netz, sie mit Adsense selbst Google-Anzeigen ausspielen. Das ist leicht und Facebook erkennt uns mittels "Connect" und "Llke" sowieso überall im Netz wieder.

Wenn die Facebook-Werbung dort so richtig gut klickt (woher wissen die bloß, dass ich ein neues Macbook brauche?) wird sie attraktiver sein als Goggles Textschnippsel.

Facebook wird zu Goggles Achillesferse. Am Ende wird Facebook vielleicht eine eigene Websuche starten.

09.06.2010, 09:21 Uhr

Es gibt ein schönes Paradoxon in der digitalen Welt. Eines der grundlegenden Probleme der Informationsgesellschaft. Es dreht sich um die Explosion von Informationen und der Versuch ihrer Reduktion.

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11.05.2010, 07:41 Uhr

Es gibt Dinge, die nerven mich am Internet. Dazu gehören überfrachtete Websites, die viel mehr Informationen bieten als Auge und Hirn fassen können. Doch es gibt eine Lösung. Und die funktioniert immer besser.

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14.02.2010, 20:38 Uhr

Google Buzz ist so eine Sache. Die Allgemeinheit ist nicht sonderlich angetan von dem neuen Spielzeug. Zu viel, zu schnell, zu unübersichtlich, heißt es. Auch ich habe den Eindruck, ich brauche dieses "Twitter auf LSD" eigentlich nicht. Letztlich aber kommt es auf die Perspektive an. Man nehme zum Beispiel die Geschwindigkeit einer Schnecke.

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04.01.2010, 09:40 Uhr

Alle reden jetzt von diesem Internet. Und aller Orten wird es erklärt. Da wird dann von Umwälzungen geredet und davon, dass wir bald alle und immer online sind. Um das Internet zu erklären, braucht es Experten. Die nennt man dann digitale Bohème. Ich kann damit zumindest nicht gemeint sein.

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02.11.2009, 08:01 Uhr

Eigentlich wolte ich mich hier ja mit "Social Search" auseinandersetzen. Über Googles und Microsofts Versuche, jetzt auch Twitter und Facebook in ihre Suchergebnisse zu präsentieren. Doch darüber zu schreiben macht gar keinen Sinn. Ich will eine neue Suchmaschine. Und ich weiß genau, wie sie aussehen soll.

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23.10.2009, 08:17 Uhr

Ich war gestern mal wieder auf der Website der New York Times. Und ich musste beinahe weinen, vor Freude. Und vor Scham. Warum? Wegen etwas mit der hübschen Abkürzung YQL. Und den deutschen Medien.

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09.06.2009, 07:40 Uhr

Seit Twitter an Bedeutung gewonnen hat, tummeln sich dort auch die SEOs und SMOs. Spam-Accounts gibt es inzwischen wie Sand am Meer.

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06.10.2005, 09:18 Uhr

Das Gadget-Blog Gizmodo soll künftig in fünf europäische Sprachen übersetzt werden, bezahlt vom Medienkonzern VNU. Das ist schön, weil es ein Beleg dafür ist, dass das Medium inzwischen offenbar auch dazu dienen kann, seine Autoren zu ernähren – und auch traditionelle Geldgeber für sich gewinnen kann. Doch ...

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10.10.2005, 10:49 Uhr

CNet hat vergangene Woche einen Relaunch hingelegt. Erst als Beta, kurze Zeit später dann richtig. Neu unter anderem: Eine Übersicht über die 100 Top-Blogs inklusive RSS-Feeds. Für die Autoren ist das der Aufstieg in die Ruhmeshalle, aber...

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12.10.2005, 11:37 Uhr

Das musste mal gesagt sein. Larry und Sergey haben nämlich angefangen, einen Teil ihres Geldes abzugeben. Mal eben 265 Millionen Dollar.

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17.10.2005, 17:21 Uhr

Am 30. September hatte das Handelsblatt ja ein eigenes Wiki zu Wirtschaftsfragen gestartet. Bislang aber sieht es so aus, als behalte die Wikipedia ihr Monopol.

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