23.10.2009, 08:17 Uhr
Ich war gestern mal wieder auf der Website der New York Times. Und ich musste beinahe weinen, vor Freude. Und vor Scham. Warum? Wegen etwas mit der hübschen Abkürzung YQL. Und den deutschen Medien.
Also, ich fange vorne an. Die New York Times ist eine großartige Zeitung. Jetzt spule ich ein bisschen vor. Seit geraumer Zeit schon ist die NYT wohl eine der wirklich innovativen Medien-Auftritte im Web. Nicht nur wegen großartiger Experimente wie dem Article Skimmer. Auch weil sie bereits seit geraumer Zeit erkannt haben, dass die Entwicklergemeinde ebenso großartige Ergebnisse zaubenr kann, wie zum Beispiel den NYT Explorer. Die NYT hat erkannt, dass ihre Leser bei der Weiterentwicklung im Web wertvolle Dienste leisten kann.
Deshalb gibt es das NYT Developer Network, in dem eine Vielzahl von Teasern auf Inhalte vorgehalten werden. Aber auch noch weitere Inhalte, von NYT Movies, Beststellers über TimesPeople und mehr. Ganz einfach per API (Application Programming Interface), also einer einfachen Programmierschnittstelle, die nahezu jeder abfragen kann.
Das ist jetzt technisch etwas kompliziert. Für Programmierer kommt dazu, dass die Abfrage jeder API recht unterschiedlich ist. Deshalb hat Yahoo etwas entwickelt, was mit YQL abgekürzt wird (Yahoo Query Language). Die vereinfacht und standardisiert Anfragen, die nun für jeden zu verstehen sind, der schon mal SQL oder ähnliches bedient hat. Und die NYT unterstützt nun seit wenigen Tagen diese YQL (siehe Blogbeitrag bei der NYT).
Da kommen wir zurück zum Grund meines Heulkrampfes. Die NYT ist derart auf der Höhe der Zeit, dass sie nun sogar die YQL unterstützt, die gerade mal Ende April so richtig auf den Markt gekommen ist (siehe Wikipedia). Das ist großartig. Da ist jemand im Web angekommen.
Und ich blicke auf der anderen Seite des Atlantik auf den deutschen Medienmarkt, in dem keine einzige Zeitung, Zeitschrift, Radio oder Fernsehsender eine API zur Verfügung stellt. Von einer YQL-Untersützung wage ich gar nicht zu träumen. Warum? Vermutlich, weil nicht sicher ist, ob das Vorhalten einer solchen API überhaupt einen finanziellen Gewinn verspricht.
Doch mir kommt da so eine Idee. Vielleicht lässt sich das ja ändern. Wenn schon kein einzelner Verlag auf die Idee kommt, vielleicht lässt sich da ja eine Marktlücke schließen. Wer weiß, was ich meine, darf mir gerne eine direct message an @peterschink hinterlassen ;)
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- Die New York Times und die API-Frage
- Lesenswerte Artikel - 29. October 2009
27.05.2009, 21:01 Uhr
Schon im Januar hatte Präsident Obama angekündigt, die Regierungsarbeit offener und transparenter zu machen. Jetzt ist ein großes Stück der Initiative umgesetzt worden. In Deutschland blieb das bislang recht unbemerkt.
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- Regierung USA API Launch
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14.12.2005, 19:42 Uhr
Die Jungs bei Google öffnen die Tür ein bisschen weiter. Jetzt gibt es eine neue Schnittstelle. Die könnte noch viel mehr bringen, als die API für Google Maps.
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16.12.2005, 13:38 Uhr
Yahoo hat inzwischen für nahezu alles eine API, Google nähert sich dem an. Mein Internet verwandelt sich in eine riesengroße Schnittstelle.
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13.04.2006, 16:48 Uhr
Die Schnittstelle von Plazes (Nerdsprech: API) hat die Version 1.0 erreicht. Ich glaube, da fällt mein geruhsames Ostern aus.
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19.07.2007, 12:50 Uhr
Ach was, das tut ja schon lange Not: Xing will sich für andere Programmierer öffnen. Bin ja mal gespannt, woran sich die Schnittstelle orientieren wird. Und welche Daten man darüber abgreifen kann...
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22.08.2007, 09:42 Uhr
Vor einiger Zeit hatte ich mal eine Google-Kartenintegration für meine Jogging-Seite Laufrausch programmiert. Google macht sowas jetzt überflüssig - nahezu.
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06.11.2007, 15:54 Uhr
Gerade eben hat Patrick Chanezon (Web Developer @ Google) auf der Web20Expo deren neues "Open Social"-Projekt vorgestellt. Überschrift des Vortrags lautete selbstbewusst: "Making the web better."
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- Abbruchstimmung auf der Web 2.0 Expo « Indiskretion Ehrensache
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