06.11.2007, 15:54 Uhr
Gerade eben hat Patrick Chanezon (Web Developer @ Google) auf der Web20Expo deren neues "Open Social"-Projekt vorgestellt. Überschrift des Vortrags lautete selbstbewusst: "Making the web better."
Derzeit denke jede SocialWeb-Plattform zum Launch darüber nach, welche Schnittstellen sie zur Verfügung stellen wolle, leitete Patrick seinen Vortrag ein. So sei die Idee zu "Open Social" entstanden, sagt er: Man habe schlicht eine API bauen wollen, die alle benutzen können.
Der meiste Input sei am Ende jedoch von den Partnern gekommen (siehe Liste unten), die insgesamt mehr als 200 Millionen registrierte Nutzer haben - und natürlich ebenso ziemlich viele Entwickler.
Die API ist nun denkbar einfach: basiert auf JavaScript und XML, das auf dem Atom-Protokoll basiert. Aufgebaut ist die Schnittstelle auf drei Teilen: Menschen, Daten, Aktivitäten. Am Beginn steht eine einfache Ajax-Callback-Funktion.
Wem das jetzt zu technisch ist: Es handelt sich um wenige Zeilen Javascript-Code, mit der alle möglichen Daten abgefragt werden können - zum Beispiel meine Xing-Kontakte oder Fotos meines Blogs. So kann man dann die eigene Anwendung bauen, die auf die Daten von Orkut, etc. zugreift - vorerst aber nur auf deren Seite. Patrick hat aber angekündigt, dass auch die Darstellung der Daten auf anderen Websites angedacht wird ("you will hear from us in a few months").
Und das sind die derzeitigen Unterstützer der Open-Social-API: Plaxo, Ning, Xing, Viadeo, Six Apart, Slide, Flixter, Theikos, LinkedIn, Oracle, Mixi, Engage, Imeem, Slide, iLike, Virtual Tourist, Salesforce.com, Hi5, Orkut (Google), Myspace, Amiando.
Wie auf Facebook programmiert nun Amiando zum Beispiel eine Event-Anwendung für Googles Orkut. Wohin das führt, braucht man seit dem Facebook-Hype ja nicht mehr erläutern ;)
Ich bin gespannt, was da so entsteht. Auf jeden Fall wird Open Social das Web besser machen, da bin ich optimistisch...
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