25.07.2006, 18:44 Uhr
Eine neue Idee ist geboren: Das Betriebssystem im Browser. Ein paar Studenten kamen darauf, während Google geschlafen hat.
Mit Startsteiten wie Pageflakes, Netvibes war es abzusehen, aber auch webbasierte Office-Anwendungen wie Writely und Thinkfree zeigten den Weg: Leute wie ich wollen am liebsten alles nur noch Online erledigen.
Da lag das webbasierte Betriebssystem nahe. Der Vorteil: Software und Daten sind überall verfügbar, ich bin nicht mehr an einen einzelnen Computer gebunden. Vier Studenten haben die Idee weiterverfolgt und YouOS ins Netz gestellt. Nun haben sie eine Menge Arbeit vor sich.
Einen E-Mail-Client, einen RTF-Editor und Chat gibt es schon, und natürlich ein Dateisystem. Derzeit ist YouOS leider zeitweise wegen diverser Verlinkungen bei Digg, Slashdot und Reddit überlastet (Screenshots derweil bei Flickr). Aber bei Versionsnummer 0.11 ist das erlaubt.
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Kommentare (7)
(Markus, 25.07.2006, 20:17 Uhr #)
so ganz neu ist die Idee auch nicht, eyeOS gibts da auch schon seit mind. einem halben Jahr - ist auch schon etwas ausgereifter.
http://www.blogh.de
(Peter, 26.07.2006, 23:31 Uhr #)
Ja, der Hinweis ist natürlich richtig. Aber eyeOS musste man ja immer selbst installieren... und dazu brauchte man z.B. den "Safe Mode" von PHP auf "Off", was bei vielen Providern gar nicht geht. Hmm, wie ist das eigentlich bei YouOS?! Ok, ich seh schon, da wird nochmal eine ausführliche Recherche fällig :)
(Markus, 28.07.2006, 12:37 Uhr #)
eyoos gibt's auch gehostet
(Peter, 28.07.2006, 13:34 Uhr #)
ja, habe ich auch schon entdeckt... hast Du beides schon mal verglichen? Ich finde ja beide Alternativen recht mager bislang...
(Markus, 28.07.2006, 21:56 Uhr #)
no, und stimmt ;)
(omg, 16.08.2006, 13:15 Uhr #)
Schöne Idee. Schade wiederum, dass mehrere Projekte nebeneinander laufen und nicht zusammen koorperieren.
Altbacken
(Dirk, 29.08.2006, 09:34 Uhr #)
Für mich ist das keine Lösung, einen alten Ansatz auf eine neue Plattform zu portieren, ohne deren Vorteile zu nutzen. Die Bedienung wird so nicht weiter entwickelt. Der alte Applikationsansatz ist durch einen neuen Informationsansatz bereits überholt. Auch das Desktop-in-Desktop Prinzip ist mir zuviel des Guten. Ich sitze ja bereits an einem Desktop! Was brauche ich da noch einen im Browser? Das bringt mir weder Layout- noch Funktionsgewinn.
Wenn ich eine EMail schreiben möchte, dann muss ich nicht unbedingt ein EMail Programm vorher starten. Mir reicht der Editor mit Anschluß an das Adresssystem und den Datei-Explorer.
Cross-Desktop ist da anders strukturiert. Es setzt am Explorer an und orientiert sich an Funktionen statt an Applikationen. Das System ist an der Basis etwas umfangreicher als andere Ansätze. So kann man Zip Archive und Bookmarks (kompatibel mit Windows, KDE usw.) erstellen. Per URL lassen sich Downloads über den Backbone anstossen. Bookmarks können auch RSS basiert News-Feeds sein, die jeden Artikel wieder als Bookmark anzeigen.
Der integrierte Mail Client des Cross-Desktop kann beliebig viele Mail Accounts verwalten und damit senden.
Der Cross-Desktop ist kein Beta mehr und läuft auf gängigen Webservern.
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