Blog Age

Vor ein paar Wochen habe ich infogr.am für mich entdeckt. Der Service visualisiert Daten, ähnlich wie Excel. Nur schöner, interaktiv und eben fürs Netz.

Infogram
Infogram-Beispiel: Nahezu alle Typen von Grafiken verfügbar.

Wer immer Daten visualisieren will, kommt um Tools wie Excel oder Webservices wie die Google Visualization API nicht herum. Der klare Nachteil von Excel: Die Visualisierungen sind hässlich. Dafür ist Excel einfach bedienbar. Bei Google sind die Visualisierung großartig und dazu interaktiv. Aber dafür schwer zu bedienen.

Infogr.am ist quasi die Kompromissformel dazwischen: Einfach bedienbar liefert es wunderbare Visualisierungen. Mit vielen Vorlagen entsteht schnell Brauchbares als PNG, JPG oder PDF. Dabei liefert Infogr.am neben einfachen Charts auch gleich komplette Vorlagen für Infografiken. Bislang zwar nur ein halbes Dutzend Templates, aber die sind wirklich sehr gut zu gebrauchen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Innerhalb von ein paar Minuten habe ich mal eben die Bevölkerungszahlen der größten 30 Städte visualisiert (siehe unten). Klarer Nachteil: Wer Infogr.am kostenlos nutzen will, erhält nur Grafiken mit einem großen "infogr.am"-Stempel, kann sie nicht herunterladen und auch keine Live-Daten einspielen. Wer das Tool also intensiv einsetzen will, kommt also über einen bezahlten Account für icht herum.

Ich war gestern irritiert über das „Google-Urteil“ des Europäischen Gerichtshofs. Warum sollte Google ein Suchergebnis löschen müssen, dass die entsprechende Zielseite nicht löschen muss? Erst auf den zweiten Blick ist die Argumentation des Gericht schlüssig – es definiert eine neue Person im Internet-Zeitalter.

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War ja irgendwie klar. Sebastian fragte mich, ob ich an der Evernote-Blogparade teilnehmen will. Ich hätte fast abgesagt. Schließlich nutze ich Evernote nicht. Jedenfalls nicht wie andere. Aber eben doch.

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Ich mag Google ja dafür, dass Sie so schön transparent machen, was sie über einen wissen. Jetzt zeigt Google, dass Sie unseren Standort kennen. Ganz genau und immer. Ich weiß jetzt, wo ich an Weihnachten war.

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Im Jahr 1899 resümierte ein Beamter des US-Patentamts, es sei nun alles erfunden. Man solle das Patentamt doch bitte schließen. Zum Ende des Jahres 2013 lässt sich festhalten: Wir stehen sowas von am Anfang.

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Heute ist die Ausgabe der deutschsprachigen Huffington Post gestartet. In der Branche hat das zu viel Staub geführt. Und zu ein wenig an Erkenntnis über Journalismus und das Internet.

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Die Tatsache ist nicht neu: Facebook verliert bei den Jüngeren. Das Netzwerk ist was für Mütter und Großeltern. Aber warum ist das so? Wer sollte das besser erklären können, als eine 13-Jährige aus New York.

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WhatsApp ist der wohl meistgenutzte Messenger neben Skype. Die App hat aber eine einige Funktionen, die kaum Mehrwert für die Nutzung bieten. Für Stalker bietet WhatsApp großzügige Einblicke.

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Mir fehlten bislang zur Überwachungsdebatte die Worte. Ethan Zuckerman hat auf Zeit Online den bislang wohl interessantesten Ansatz einer Antwort auf den Überwachungsstaat beschrieben. Die Unterwachung.

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Sehr hübscher Splitter aus Dirk von Gehlens neuem Buch "Eine neue Version ist verfügbar": Er stellt die Frage, was denn nun die beste Analogie für das Internet sei.

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Bittorrent hat es mal wieder geschafft. Mit dem neuen Tool Bittorrent Sync lassen sich private Daten austauschen. Dazu muss man kein Torrent mehr erstellen. Sondern einfach ein Passwort weitergeben.

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Erst war ich enttäuscht. Dann verärgert. Anfang Juli stirbt der Google Reader. Doch eigentlich ist das eine großartige Neuigkeit.

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